Traumstadt Las Vegas und Rückkehr in die Schweiz

Las Vegas war wirklich ein Traum… man taucht ein in jedem Hotel in eine andere Themenwelt. Wie bereits von Paps angekuendigt wird man in jedem Hotel zuerst durch das Casino gelotst. Das Gedroehne und Geklingel der Geldautomaten macht einem irgendwann wahnsinnig und man ist froh, wenn man den Casinobereich hinter sich gebracht hat. Es wird uebrigens nicht mehr mit Muenzen gearbeitet. Die Automaten nehmen nur Noten entgegen und spuken Papiervaucher aus, welche man wieder in die naechste Maschine schieben kann oder beim Casier gegen Bares umtauschen kann.

Wie Ihr sicher vermutet habt, die Internetausruestung der Hotels war nicht optimal, deshalb gestern kein neuer Eintrag von uns. Inzwischen sind wir wieder zuhause und geniessen das Schnurren von Minoux, welche besonders mich nicht mehr aus den Augen laesst (ganz zu schweigen davon, dass ich einen Schritt ohne sie gehen könnte).

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Der Tipps von Paps im Hotel Excalibur zu nächtigen war super. Das Hotel war guenstig, sehr gut gelegen und so konnten wir am letzten Ferientag den Las Vegal Boulevard, genannt „Strip“ in Angriff nehmen. Natürlich zu Fuss… wir sind ja Europäer. Immer wieder sind wir im nächsten Themenhotel herumgelaufen, haben einen weissen Tiger im Mirage gesehen, die Achterbahn im NY NY gesehen, aber nicht gefahren, im Circus Circus eine kurze Show mit den Artisten gesehen, im Venetien die Gondelfahrer beim Singen beobachtet und vieles mehr. Die Aufenthalte auf der Strasse haben unseren europäischen Körpern viel abverlangt.. 40 Grad… auch wenn die Hitze trocken ist… der Wind der einen anbläst ist wie heisse Luft vom Föhn. Krass! Die Hotels waren eine willkommene Abkühlung und wenn man spielt, wird einem gratis Getränke serviert, egal was… einfach das Trinkgeld für die Bedienung nicht vergessen.

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Insgesamt haben wir der Las Vegas Spielsucht widerstanden und haben „nur“ knapp 50 Dollar verspielt. Das heisst, wohl eher 70 Dollar und 20 wieder gewonnen. Leider wurde nichts mit unserem geplanten Reichtum… smile.

Vom Circus Circus haben wir uns dann ein Taxi zum Excalibur zurück genommen. Mit der Taxifahrerin haben wir sehr nett geplaudert. Sie hat uns gesagt, dass es seit langem der heisseste Sommer in Las Vegas sei… puh… so kam es uns auch vor. Leider hat gemäss ihrer Aussage LV ein Wasserproblem. Wir fanden wieder mal die krassen Gegensätze der Amerikaner befremdend. Bei allen Hotels wird Wasser in der Dekoration verschwendet und wenn man in LV ein Grundstück kauft, dann dürfe man keinen Rasen mehr anpflanzen, da die Stadt ein Wasserproblem hat. Wir haben nicht schlecht gestaunt.

Wir haben uns auch gewundert, dass wir unterwegs zwar Windkollektoren gesehen haben, aber wir haben uns (speziell im Death Valley) schon Gedanken gemacht, wieso hier nicht mit Solarenergie gearbeitet wird…

Nachdem wir unsere müden Füsse im Hotel erholt haben, sind wir für die „Zumanity“ Vorstellung vom Cirque du Soleil ins Hotel NY NY gegangen. Dort haben wir beim Italiener gegessen und sogar wieder einmal einen richtig guten Espresso getrunken (nicht zu vergleichen mit der Brühe, den man sonst aufgetischt bekommt, zuhause habe ich sofort unsere Nespressomaschine eingeschaltet). Um halb 11 hat die Show begonnen und ging bis Mitternacht. Es war phantastisch…!!! Wir waren sehr begeistert.

Weniger begeistert waren wir, als wir im Zimmer angelangt waren, als wir bemerkten, dass wohl irgendwo ein Leck war, der halbe Teppich des Zimmers war nass… in weiser Voraussicht, dass wir nur knapp 4 Stunden schlafen konnten, haben wir das ignoriert und einfach all unser Hab und Gut in die Höhe gestellt. Ich hatte etwas Mühe mit dem Einschlafen, ich sah Bilder im Geiste vor mir, wir das Wasser durch die Wand bricht… aber dann wären wir sicher aufgewacht. Am Morgen war es wenigstens nicht schlimmer und da wir schon am Nachmittag gepackt hatten, ist uns auch kein Schaden entstanden.

Um 7.30 Uhr ging unser Flug und es kostete am Flughafen beim Einchecken noch einige Geduld… sehr unorganisiert, obwohl die Amis doch sonst sehr gut in der Linie stehen können, hier herrschte Chaos. Als ich dann eine Viertelstunde vor Abflug auch noch bei Starbucks um einen Kaffee anstand, habe ich die Geduld von meinem lieben Ehemann arg strapaziert. Doch das habe ich inzwischen auch gelernt… easy… alles braucht Zeit und Geduld in Amerika :-))

Wir danken allen Lesern und Schreibern für die rege Anteilnahme und Beteilung an unseren Abenteuern. Wir haben uns immer wieder über die vielen Kommentare gefreut!! Vielen Dank Euch allen. Nicolas wird dann noch Bilder aufladen, also vergesst diesen Link noch nicht ganz und wenn ich wieder munter bin, dann werde ich sicher nochmals einen Blogeintrag verfassen.

Gerne machen wir an dieser Stelle auch Werbung für die Reiseorganisation! Wie ihr alle wisst, hat mein Vater uns diese Reise liebevoll zusammengestellt und wir haben ein tolles Reisehandbuch erhalten, wo nicht nur immer die nächste Etappe beschrieben war, sondern auch immer sehr viele Tipps abgegeben wurden. Wir haben meistens (ausser in den grossen Städten) auf den Reiseführer verzichtet und haben uns immer auf das Reisehandbuch von meinem Vater verlassen. Auf seiner Website http://www.sunside-tours.com/ sind bereits die Touren für 2008 aufgeführt, geht doch mal etwas schnuppern.

Und wie Doris das richtig geschrieben hat, er stellt euch auch einfach eure individuelle Wunschtour zusammen. E-Mail genügt (auch auf Website ersichtlich).

Liebster Paps.. die Reise war wirklich phantastisch und wir haben es sehr genossen und danken Dir von Herzen für die tolle Tour! Es wird nicht mehr so lange gehen, bis wir uns wiedersehen. Wir fanden die Zeit bei Euch auch viel zu kurz, um die vergangen Jahre wieder wettzumachen, doch zukünftig sollte es mit Skype ja nur einfach werden. Wir melden uns am Sonntag telefonisch bei Euch.

Bis bald wieder auf diesem Blog. Herzlich Alex und Nicolas

4 Gedanken zu „Traumstadt Las Vegas und Rückkehr in die Schweiz

  1. hallo ihr zwei

    schön seid ihr gesund und munter wieder in der schweiz gelandet! und noch schöner, konttet ihr eure reise so geniessen!! denke die tips von deinem papi waren sicher wertvoll und villeicht bekomme ich ja auch noch ein paar für meine ferien :-))) und sicher habt ihr auch noch einige für mich auf lager…. freue mich euch bald wieder zu sehen und zu hören, wie es euch geht!!
    ganz liebi grüessli und bis gli
    babsy

  2. Nur kurz. Mein Kommentar folgt dann, wenn Ihr auch die Bilder eingeladen habt. Ich freue mich, dass Ihr gut zu Hause angelangt seid. Also schon wieder im alten, normalen Leben!!

    Schlaft jetzt mal richtig aus, bis spaeter

    Paps

  3. Ein grosses Willkommen zu Hause. Ich denke Ihr seid nun wieder einigemassen ausgeschlafen. Einzig die Zeitumstellung braucht noch einiges, da es von West nach Ost viel Schwieriger ist, sich wieder anzupassen.
    Also ich bin froh, dass Ihr diese Reise geniessen konntet. Und wie Ihr geschrieben habt, lagen ja auch einige Erlebnisse drin. Vor allem habt Ihr auch die Amerikaner etwas kennen gelernt. Es war toll, Euch taeglich verfolgen zu koennen, obwohl ich ja das Programm schon im Kopf hatte. Es ist immer intressant, von andern zu lesen, oder zu hoeren, wie sie eine Reise erleben. Dies ist mir auch immer wieder auf unsern Touren aufgefallen. Ganz unterschiedliche Meinungen in der selben Gruppe. Es ist klar, dass nicht alle Personen die selben Voraussetzungen mitbringen.
    Aber ich denke, trotz der zum Teil negativen Erlebnisse, habt Ihr sicher auch die wunderbare Natur von Californien (natuerlich noch etwas Nevada) kennengelernt. Dies sollte eigentlich einen Anstoss geben, auch andere Gebiete kennen zu lernen, denn Californien ist noch lange nicht America. Es koennte also sein, dass Ihr irgendwann nochmals Lust bekommt auf einen Urlaub in USA. Ihr wisst, ich werde Euch (fast) ueberall helfen koennen.
    Nun bleibt mir auch nur noch die Erinnerung an Euch beide, aber ich hoffe, dass es bald mit „Skype“ klappt.

    Einen ganz guten Start wieder in Euren Alltag wuenschen Euch

    Paps & Astrid

    PS. Sandyne, alles Gute morgen im neuen Buero und nimms so leicht wie moeglich.

  4. Noch fuer alle Leser dieser Kolumne.
    Wir haben heute Sonntag, 16. Sept. das von Nicolas installierte „Skype“ ausprobiert. Wunderbar, ausgezeichneter Ton und mit Videobild. Nicolas und Alexandra haben mit uns mehr als eine Stunde geplaudert, und…..
    es kostete uns keinen Cent (Rappen). Also ueber’s Internet telefonieren ist soooo cooooool.
    Fuer alle die sich intressieren, fragt Nicolas, es funktioniert hervorragend.
    Dies soll nun mein letzter beitrag sein, versprochen.

    Hansjoerg Glanzmann (paps)

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